Woher kommt diese Methode?
 
Die Metamorphische Methode hat ihren Ursprung in der Arbeit von Robert St. John, einem britischen Naturheilkundler und Reflexologen. In den 1960er Jahren entdeckte er, dass er signifikante Veränderungen bewirken konnte,
indem er an den Füßen bestimmte Punkte, die von den Reflexologen Wirbelsäulenreflexpunkte genannt wurden,
ganz leicht berührte. 

Später erkannte er, dass jeder Mensch sein eigenes Selbstheilungsvermögen besitzt und dass er dieser Kraft
während seiner Arbeit mit den Patienten nur erlauben musste, vollständig aktiv zu werden.

Dies befähigte seine PatientInnen, erfolgreich zu ihren eigenen HeilerInnen zu werden. Da daraufhin bei seinen PatientInnen anhaltende und weit reichende Veränderungen auf verschiedenen Ebenen auftraten - Veränderungen,
die ausschließlich von ihnen selbst ausgingen - entwickelte er eine Arbeit, die ganz passend „Metamorphose“
genannt wurde.

Diese besondere Arbeit unterschied sich von den vorübergehenden, begrenzten Veränderungen,
die er mit seinen früheren therapeutischen Ansätzen erreicht hatte.

Gaston Saint-Pierre, der während der 1970er Jahre lange bei Robert St. John studiert hatte, erkannte,
dass diese Arbeit ein praktisches Werkzeug zur Selbstheilung und für die Verwirklichung des eigenen
Potenzials zur Verfügung stellte, das ganz einfach in den Alltag integriert werden konnte.

Er entwickelte daher diese Arbeit weiter und schuf den Begriff  „Metamorphische Methode“, um die neue Richtung deutlich zu machen, die die Arbeit nun nahm. Das Wort „Methode“ wird hier definiert als die Art, wie man sich einer Aufgabe widmet, die sich durch ihre praktische Ausübung selbst vervollkommnet. Um diese Arbeit weltweit zu verbreiten, gründete er 1979 die Metamorphic Association, die 1984 als gemeinnützig anerkannt wurde.

                                                                                                                    nach Gaston Saint-Pierre